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Brustvergrößerung Schönheit

Brustvergrößerung – Risiken, Fakten und alles was du darüber wissen solltest

Brustvergrößerung durch Implantate

Um die Körbchengröße zu erhöhen, denken die meisten Frauen direkt an eine Brustoperation. Dies ist allerdings nicht der einzige Weg, um zu größeren Brüsten zu kommen. Cremes, Übungen und Tabletteneinnahme können die Brust wesentlich schonender vergrößern, wobei dieser Weg deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt. Dem schnellen Erfolg einer operativen Brustvergrößerung stehen allerdings auch einige Nachteile und auch Risiken gegenüber. Und: Wie läuft eine operative Brustvergrößerung überhaupt ab? Im Folgenden betrachten wir einmal den genauen Ablauf einer solchen Operation, den Heilungsablauf sowie die verbundenen Risiken.


Eine OP ist eine OP, ist eine OP, ist eine OP …

Eine Brustvergrößerung ist eine große und weitreichende Entscheidung. Es ist eine Operation, die wie alle Operationen mit einem gewissen Restrisiko behaftet ist, über die man nachdenken muss und die Ergebnisse sind auch nicht immer zu 100 % garantiert.
Während der Operation werden Implantate in Deine Brüste eingesetzt, um diese zu vergrößern, die Form zu ändern oder ebenmäßiger zu machen. Die Brustvergrößerung wird auch oft einfach nur als „Brust-OP“ bezeichnet. In der Regel sind Brust-OPs selbst zu bezahlen und die Kosten werden nicht von den Krankenkassen übernommen

Es gibt einige Umstände, unter denen möglicherweise die Kosten einer Brustvergrößerung von der Krankenkasse übernommen werden – zum Beispiel, wenn Du sehr ungleiche Brüste oder gar keine Brüste hast oder es bei Dir zu psychischen Problemen aufgrund Deiner Brustgröße kommt. In jedem Fall sollte dann Dein erster Gang zum Hausarzt führen, der erste Untersuchungen macht und dich gegebenenfalls an einen Psychologen oder anderen Facharzt überweist.

Wie viel kostet eine Brustvergrößerung?

Eine Brustvergrößerung kostet, je nach Klinik und Arzt, etwa 3.500 Euro bis 8.000 Euro. Dies beinhaltet normalerweise nicht die Kosten für Voruntersuchungen und die Nachsorge.
Du musst auch berücksichtigen, dass möglicherweise weitere Operation in der Nachfolge anstehen könnten, wenn es zu Problemen kommen sollte. Oftmals sind Operationen im nahen Ausland günstiger als in Deutschland; dies ist jedoch ein sensibles Thema, welches nicht so unproblematisch zu diskutieren ist.


Was ist zu beachten, bevor Du eine Brustvergrößerung planst?

Bevor Du weiterdenkst, solltest Du Dir sicher sein, warum Du Brustimplantate wünschst. Nimm Dir Zeit dafür, um über Deine Entscheidung nachzudenken. Informier Dich gut, sammle Informationen und sprich auch mit Deinem Hausarzt darüber. Nochmal: Die Entscheidung für eine Brustvergrößerung mit Implantaten ist keine Sache, die man zwischen Frühstück und Mittagessen erledigt hat!


Einen Chirurgen und die Klinik auswählen

Du solltest Dich bei einer Entscheidung für eine operative Brustvergrößerung genauestens über den ausführenden Arzt und die aufnehmende Klinik informieren. Hier gibt es gravierende Unterschiede am Markt, was die Qualität als auch den Preis betrifft. Wobei: Die Qualität sollte immer im Vordergrund stehen, denn schließlich geht es um Deinen Körper und deine Gesundheit! Informiere Dich im Internet darüber, suche Referenzen, lies Blogs und Kommentare. Viele Probleme kannst Du so schon im Vorfeld vermeiden.

Vereinbare zunächst immer einen Termin mit dem Chirurgen und stelle ihm Fragen:

• über welche Qualifikationen und Erfahrungen er verfügt.
• wie viele Brustvergrößerungsoperationen er bereits erfolgreich durchgeführt hat.
• wie viele Operationen er durchgeführt hat, bei denen Komplikationen aufgetreten sind und welche das waren
• über den Typ und den Hersteller des verwendeten Implantats und mögliche Alternativen.
• über die verwendete Operationstechnik und die Platzierung der Implantate.
• mit welchen Nachsorgemaßnahmen Du rechnen kannst, welche Maßnahmen werden ergriffen, wenn es zu Problemen kommt oder Du mit dem Ergebnis der Operation nicht zufrieden bist.
• wie hoch die allgemeine Patientenzufriedenheit ist.

Ein guter plastischer Chirurg wird Dir bereitwillig und vollumfänglich all Deine Fragen beantworten und Dich verantwortungsvoll über den Eingriff, die Nachsorge und auch über möglicherweise bestehende Risiken aufklären.


Auswahl der Implantate

Es gibt zwei verschiedene Arten von Implantaten; diese sind entweder aus Silikon oder Kochsalzlösung gefertigt. Silikonimplantate werden am häufigsten verwendet. Sie passen sich besser der Körperform an und fühlen sich auch wesentlich natürlicher an. Bei manchen Implantaten ist es in der Vergangenheit allerdings zu großen und medienträchtigen Skandalen gekommen, da sie Probleme bei einigen Patientinnen verursachten und körperliche Schädigungen auftraten.

Kochsalzhaltige Implantate können sich mit der Zeit verwerfen oder die Lage verändern. Dann kann unter Umständen auch Kochsalzlösung in Deinen Körper gelangen. Du solltest die Vor- und Nachteile jeder Art von Brustimplantat mit Deinem zukünftigen Chirurgen besprechen, zusammen mit der Größe und Form Deiner Implantate und dem Ort, an dem Du platziert werden sollen (hinter der Brust oder hinter dem Brustmuskel).


Wie lange halten Brustimplantate?

Brustimplantate halten kein Leben lang. Es ist wahrscheinlich, dass sie irgendwann ersetzt werden müssen. Einige Patientinnen müssen möglicherweise nach etwa 10 Jahren erneut operiert werden, entweder aufgrund von Problemen mit den Implantaten oder weil sich die Brüste um die Implantate herum verändert haben.


Wie eine operative Brustvergrößerung abläuft

Die Brustoperation wird immer unter Vollnarkose vorgenommen. Die Durchführung erfolgt generell nach folgendem Schema:

• ein passender Schnitt wird in die Haut neben oder unter der Brust gesetzt
• Das Implantat wird positioniert – entweder zwischen Brustgewebe und Brustmuskel oder hinter dem Brustmuskel (wie während Deiner Vorbesprechung entschieden)
• Der Einschnitt wird vernäht und mit einem Verband bedecken
Die Operation dauert zwischen 60 und 90 Minuten.

Möglicherweise kannst Du noch am selben Tag nach Hause gehen, jedoch kann es auch sein, dass Du über Nacht im Krankenhaus bleiben musst, wenn die Operation an einem späten Nachmittagstermin durchgeführt worden ist. Du erhältst in jedem Fall Medikamente zur Schmerzlinderung, damit Du nach der OP keine Schmerzen verspürst.


Heilungsprozess

Du solltest Dich nach einer Brustvergrößerungsoperation schnell ohne wesentlich Einschränkungen wieder normal bewegen können. Es kann durchaus einige Wochen dauern, bis Du Dich vollständig von der Operation erholt hast. Nimm Dir also vorsichtshalber ein oder zwei Wochen arbeitsfrei. Du solltest auch mindestens eine Woche nicht Autofahren. Einige Chirurgen empfehlen, nach der Brustoperation bis zu drei Monate lang 24 Stunden am Tag einen Sport-BH zu tragen (dies erfordert Rücksprache mit Deinem Chirurgen).
Vermeide schweres Heben oder anstrengende Arbeiten und Trainingsübungen für mindestens einen Monat. Nach ein oder zwei Wochen werden die Fäden aus der Operationsnarbe entfernt (es sei denn, bei Dir wurden lösbare Fäden verwendet, die der Körper selber absorbieren kann). Nach 6 Wochen solltest Du in der Lage sein, die meisten normalen täglichen Aktivitäten ohne Beeinträchtigungen durchzuführen. Deine Narben sollten auch langsam anfangen zu verblassen. Ein paar Monate nach der OP sollten Deine Brüste wieder natürlich aussehen und sich auch so anfühlen. Mögliche Blutergüsse sollten verschwunden sein. Dann kannst Du auch aufhören, einen Sport-BH zu tragen (jedoch auch hier wieder: Rücksprache mit dem Chirurgen). Mit Deinen Brustimplantaten kannst Du ganz normal im Flugzeug fliegen, Dich ohne Bedenken sonnen, schwimmen und Sport machen; sie gehören jetzt zu Dir.

Mögliche Komplikationen bei Brustimplantaten

Brustimplantate können manchmal Probleme verursachen, darunter:

• unschöne, offensichtliche Narben an der Brust.
• das Brustgewebe kann sich hart anfühlen, weil das Narbengewebe um das Implantat herum geschrumpft ist (Kapselkontraktur).
• ein defektes Implantat – dies kann zu kleinen, empfindlichen Klumpen (Silikonomen) in der Brust führen, die nur bei speziellen Brustuntersuchungen erkennbar sind; das Implantat muss dann unverzüglich entfernt werden.
• Faltenwurf oder Knicke im Implantat.
• Das Implantat kann sich in der Brust drehten, was zu einer abnormalen Form führt.
• Welligkeit des Implantats – Dies geschieht, wenn das Implantat nur von einer sehr dünnen Gewebeschicht bedeckt ist, die an der Oberfläche des Implantats haftet und nur sehr schwer zu behandeln ist.
• Nervenprobleme in den Brustwarzen – Deine Brustwarzen können empfindlicher, unempfindlicher oder auch völlig taub werden; dies kann vorübergehend oder dauerhaft sein.
• Die Stillfähigkeit kann beeinträchtigt werden oder die Produktion von Muttermilch ist eingeschränkt – für ein Baby ist es jedoch grundlegend komplikationslos, wenn Du mit Implantaten stillst.

Außerdem birgt jede Art von Operation ein geringes Risiko für:

• Blutungen.
• Infektion – dies ist selten, kann jedoch bedeuten, dass das Implantat wieder entfernt werden muss.
• eine allergische Reaktion auf das Anästhetikum.
• ein Blutgerinnsel, das sich in den tiefen Venen bildet.

Wenn es auch sehr selten auftritt, solltest Du Dich über den Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und einer seltenen Art von Zellkrebs des Immunsystems informieren, dem anaplastischen, großzelligen Lymphom (ALCL). Ein sehr kleiner Prozentsatz von Frauen, die Brustimplantate hatten, entwickelten ALCL im Narbengewebe um die Brustimplantate herum.
Dein Chirurg sollte Dir erklären, wie wahrscheinlich all diese Risiken und Komplikationen sind und wie sie behandelt würden, wenn dies bei Dir auftritt.

Brustkrebsvorsorge (Mammographie) mit Implantaten

Die Brustkrebsvorsorge (Mammographie) ist mit Implantaten grundsätzlich nicht beeinträchtigt. Die Implantate werden dabei nicht beschädigt. Du musst dem untersuchenden Arzt, der die Mammographie durchführt, allerdings sagen, dass Du Brustimplantate hast. Röntgenstrahlen können keine Implantate durchdringen, so dass bei Dir die Mammographie möglicherweise anders durchgeführt wird, damit so viel Brustgewebe wie möglich abgebildet wird.


Was tun bei Problemen?

Schönheitsoperationen wie Brustvergrößerungen können manchmal schiefgehen und die Ergebnisse entsprechen möglicherweise nicht Deinen Erwartungen. Wende Dich in diesem Fall so schnell wie möglich an die Klinik, in der Du die Operation hast vornehmen lassen; wenn Du Schmerzen oder unerwartete Symptome wie rote Haut, Brennen oder ungewöhnliche Schwellungen an oder um Deine Brust herum feststellst, solltest Du unverzüglich aktiv werden!

Noch einmal: Wenn Du mit den Ergebnissen nicht zufrieden bist oder der Ansicht bist, dass der Eingriff nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde, wende Dich an Deinen Chirurgen in dem Krankenhaus oder der Klinik, wo Du behandelt worden bist. Möglicherweise sind weitere Maßnahmen der Nachsorge oder andere Behandlungen notwendig. Im schlimmsten Fall solltest Du anwaltliche Hilfe beanspruchen, um Schmerzensgeld- oder Regressansprüche geltend machen zu können.

Alternativen zur Brust-OP

Wenn Du Dir nun nicht mehr sicher bist, ob eine operative Brustvergrößerung das Richtige für dich ist – es gibt auch nicht-invasive Alternativen, um zu einer größeren Körbchengröße zu kommen. So können spezielle Übungen zur Stärkung und Ausbildung der Brustmuskulatur dazu beitragen, deine Brüste größer erscheinen zu lassen. Auch verschiedene Kombinationen von Heilkräutern in verschiedenen Zubereitungsarten können das Brustwachstum positiv beeinflussen. Nicht zuletzt gibt es verschiedene Anbieter am Markt, die bei Einnahme von speziellen Wirkstoffen eine Vergrößerung der Brüste versprechen. Hier gilt es, besonders aufmerksam das Angebot zu studieren. Da Brustvergrößerungen ein sensibles Thema sind, wird in diesem Bereich leider auch viel Schindluder getrieben.

Als bekanntes und renommiertes Unternehmen gilt zum Beispiel die Firma United Deals Corporation mit ihrem Produkt Secret Curves®. Das Unternehmen zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass durch eine strenge Auswahl der Produzenten höchste Produktstandards erreicht werden. Produktionsstandorte sind Deutschland, Großbritannien, die Schweiz, Frankreich und auch die USA. Das Unternehmen garantiert so EU konforme Nahrungsergänzungs-Mittel mit höchsten Standards an Sicherheit sowie Hygiene in ISO zertifizierten bzw. GMP eingestuften Laboren.

2 Kommentare

  1. vor ca. 5 Jahren war ich für eine Brust OP in Istanbul…war leider nicht so wie ich es mir vorgestellt habe und nach 5 Monaten musste ich die Implantate wieder entfernen lassen. Vor einem halben Jahr hab ich dann auch mal diesen Secret Curves benutzt. Zu Anfang nur die Kapseln und nach einem Monat war ich enttäuscht weil ich noch keine Besserung gesehen habe. Dann hab ich mir noch die Creme dazu bestellt und nach einem Monat war dann wirklich zu erkennen wie meine Brust Straffer und Praller geworden ist. Klar kann ich damit meinen A-Cup nicht zu einem D-Cup machen aber mein erster gekaufter B-Cup BH hat mich überglücklich gemacht.
    Überlegt euch gut ob ihr eine OP in betracht zieht. Es gibt wirklich viele alternativen.

  2. Nach der Schwangerschaft hat mein eh schon zu kleiner Busen sogar noch wie ein schlaffer Sack nach unten gehangen…ich hab mich geschämt ins Schwimmbad zu gehen, oder mich im Sportstudio umzuziehen. Eine Brust OP war Anfangs meine große Hoffnung. Dann hab ich es bei einer Bekannten mit dem gleichen Problem gesehen…und es sah schrecklich aus…Wenn man nämlich nur noch solche leeren Schläuche hat…dann sieht man voll das Plastik-Kissen…das sieht echt eklig aus…dann hab ich auf Empfehlung einer Freundin auch diese Secret Curves Kapseln + die Creme bestellt…und nach 2 x 3 Monatskuren hab ich wieder einen vollen und straffen Busen bekommen…er ist sogar etwas größer als zuvor. Werde auf jeden Fall im neuen Jahr mir nochmal so eine Kur gönnen und bin mal gespannt ob ich es damit schaffe mir einen schönen großen Busen aufzubauen. Also OP…für mich klar nein…nutze die Natur uns schaut was ihr daraus machen könnt.

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